U-Wert Dämmung einfach erklärt: GEG-Grenzwerte, Berechnung, Dämmstoffe & Förderung 2026

Hohe Heizkosten, kalte Wände und unsichere Dämm-Angebote? Wer den U-Wert versteht, kann Sanierungen besser vergleichen, Energie sparen und die richtige Dämmung für Dach, Fassade, Fenster oder Keller auswählen.

In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie einfach erklärt, was der U-Wert wirklich bedeutet, welche GEG-Grenzwerte gelten, welche Dämmstoffe sinnvoll sind und wie Sie typische Fehler bei Dämmung und Feuchteschutz vermeiden.

Was der U-Wert wirklich bedeutet

Was der U-Wert wirklich bedeutet

Der U-Wert, auch Wärmedurchgangskoeffizient genannt, ist die wichtigste Kennzahl, wenn es darum geht, die Dämmleistung eines Gebäudes zu verstehen. Er zeigt, wie viel Wärme durch einen Quadratmeter Wand, Dach, Fenster oder Boden verloren geht, wenn zwischen innen und außen ein Temperaturunterschied von einem Kelvin besteht. Angegeben wird er in W/(m²K). Je niedriger der U-Wert, desto besser hält ein Bauteil die Wärme im Gebäude. Für Hausbesitzer ist diese Zahl deshalb besonders wichtig: Sie entscheidet darüber, wie hoch die Heizkosten ausfallen, wie behaglich sich Räume anfühlen und ob eine Sanierung die gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Eine ungedämmte Altbauwand kann einen U-Wert von über 2,0 W/(m²K) haben, während eine moderne gedämmte Außenwand mit Glaswolle, Steinwolle, EPS-Dämmung, XPS-Dämmung oder PIR-Dämmplatten Werte um 0,20 bis 0,24 W/(m²K) erreichen kann.