100 mm- Stärke (in mm): 100
- Rd-Wert: 2.75
- Druckbelastung kPa: 100
EPS ist auch als Tempex oder Styropor-Isolierung bekannt. Es ist eine Abkürzung für expandiertes Polystyrol. Die isolierende Wirkung der Platten ist hauptsächlich auf die in den EPS-Platten gespeicherte stagnierende Luft zurückzuführen. EPS hat unabhängig von seiner Dicke einen Lambda-Wert von 0,036 W/(m*K). Ein Vorteil von EPS Dämmung ist, dass es sehr leicht ist. Dadurch lassen sich EPS-Platten leicht anheben und anbringen. EPS wird hauptsächlich zur Dämmung von Betonböden verwendet, der Dämmstoff eignet sich zudem auch für andere Anwendungen, wie z. B. für die (Außen-)Fassadendämmung und die Verarbeitung zu Dämmperlen. Graue EPS-Perlen (HR++) sind im Gegensatz zu den weißen Perlen wasserabweisend, eignen sich für Kriechkeller und Hohlraumwände und verfügen über einen höheren Dämmwert (0,0324 W/(m.K)).


Wussten Sie, dass wir auch die Möglichkeit bieten, Dämmstoffe zuzuschneiden oder auf Plattenmaterial zu kleben? Ob ein Produkt für unseren Sägeservice geeignet ist, sehen Sie in der Produktbeschreibung in unserem Webshop.

Sie geben im Bestellvorgang die gewünschten Maße an und wir beginnen sofort mit der Bearbeitung! Auch für den Sägeservice gilt: Bestellungen, die werktags vor 12:00 Uhr eingehen, werden am folgenden Tag versendet. Haben Sie Fragen zur Maßarbeit? Oder benötigen Sie große Mengen verschiedener Materialien? Für eine persönliche Beratung können Sie uns gerne kontaktieren oder telefonisch unter +49(0)392-92599880 erreichen.

EPS ist auch als Tempex-Dämmung bekannt. Er wird aus expandiertem Polystyrol hergestellt und ist im Volksmund als Polystyrolschaum bekannt. Ein Kubikmeter EPS enthält mehr als 10 Millionen einzelne Polystyrolkugeln. Außerdem enthalten diese Kugeln mehr als 2500 luftgefüllte Kammern. Aufgrund dieser Struktur besteht EPS zu 98 % aus Luft und nur zu 2 % aus Polystyrol. EPS eignet sich hervorragend zur Wärmedämmung, da in den EPS-Platten stagnierende Luft gespeichert wird. Stagnierende Luft eignet sich hervorragend zur Isolierung.
Wie wird EPS hergestellt? Das Rohmaterial für EPS ist Polystyrol in Form eines groben Granulats. Bei der Herstellung von EPS wird das Polystyrol mit Pentan (einer Art Gas) aufgeblasen, um die bekannte kugelförmige Form zu erhalten. Dieses Gas entweicht während der Produktion aus dem Material, sodass Polystyrol-Dämmstoffe (oder EPS-Perlen) als Endprodukt übrig bleiben. Nachdem sich das Gas verflüchtigt hat und die Perlen getrocknet sind, werden sie in eine Form gegeben und mit Wasserdampf zusammengepresst, wobei sie schmelzen und zerfallen. Diese neu geformten Blöcke werden miteinander verbunden, was schließlich zu Dämmplatten aus echtem Schaumstoff führt.

In unserem Shop bieten wir sowohl EPS als auch XPS (extrudiertes Polystyrol) an, doch worin besteht der Unterschied? Beide Dämmstoffe bestehen aus einem Kunststoffgranulat und binden Luft in den Zwischenkammern, welche eine hohe Dämmkraft besitzt. Darüber hinaus verfügen beide über einen hohen Dämmwert und eine einfache Verarbeitung. So lassen sich die Platten einfach zuschneiden und passen auch in kleine Dachgiebel. Der wohl wichtigste Unterschied zwischen EPS und XPS ist die Zellstruktur. Während EPS grundsätzlich nicht wasserfest ist, verfügt XPS über eine geschlossene Zellstruktur, weshalb es sich hervorragend für feuchte Keller und Badezimmer eignet. EPS Dämmungen sind grundsätzlich geeignet für Wasserkontakt, allerdings sollte dies eher die Ausnahme als die Regel sein. Durch die offene Zellstruktur bietet der Dämmstoff viele Kanäle an, durch die das Wasser hindurch laufen kann. Die wasserfesten Eigenschaften des XPS machen sich auch im Preis bemerkbar, denn dieser ist häufig dreimal so hoch wie der von gewöhnlichem EPS.
Ist EPS für Schalldämmung geeignet? Expandiertes Polystyrol ist eine gute Wärmebarriere, aber eine schlechte Schallbarriere.
Styroporplatten, die als schalldämpfende Platten verwendet werden, sind nicht sehr leistungsfähig, aber wenn sie mit dichteren Materialien mit größerer Masse verwendet werden, entkoppeln und absorbieren sie den Schall mit ausgezeichneten Ergebnissen.
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Dämmwerte und Eigenschaften von EPS
Bei normalem Kontakt mit Wasser ist EPS auf jeden Fall wasserbeständig. Wenn EPS längere Zeit Wasser ausgesetzt ist, kann es Wasser aufnehmen
Obwohl es sich um einen geschlossenzelligen Schaumstoff handelt, ist expandiertes Polystyrol nicht vollständig wasser- oder dampfdicht, da zwischen den geschlossenzelligen expandierten Pellets Lücken vorhanden sind, die ein offenes Netz von Kanälen zwischen den verklebten Pellets bilden.
Alle Tempex-Platten / Styropor-Platten haben eine bestimmte Druckfestigkeit. Wir führen standardmäßig EPS-Platten (Styropor-Isolierplatten) mit einer Druckfestigkeit von 100 - 200. Dieser Wert wird in kPa angegeben und steht für die Druckfestigkeit bei 10% Verformung. Eine EPS 100-Platte (mit einer Druckfestigkeit von 100) wird also stärker belastet als eine EPS-Platte mit einer Druckfestigkeit von 60.
Die EPS-Platten, die Sie in unserem Sortiment finden, können daher fürverschiedene Zwecke verwendet werden. Unsere meistverkaufte EPS-Platte ist die EPS 100 2000x1200x100mm. Die Polystyrol-Dämmplatten sind leicht, sodass sie einfach zu handhaben sind. Das Material ist relativ kostengünstig, bietet aber einen guten Dämmwert.
Mit seinen mechanischen Eigenschaften und der extrem einfachen Verarbeitung ist EPS ein erstklassiges Material für die Weiterverarbeitung. EPS-Dämmplatten sind einfach zu verlegen, da sie leicht sind und eine feste Form haben.
Die Styropor-Platten können mit PU-Kleber einfach an Wände und Böden geklebt werden. Für Flachdächer haben wir Dachschrauben mit Druckverteilungsplatten, um die Platten so gut wie möglich zu sichern.
Ein Nachteil von EPS-/Styropor-Platten ist ihre Entflammbarkeit. EPS fällt unter die Brandklasse C, was bedeutet, dass es brennbar ist. Die Bezeichnung "SE" steht für "schwer entflammbar" und ist ein vom Ministerium für Wohnungswesen, Raumordnung und Umwelt anerkanntes Brandschutzmittel.
Einige EPS-Platten/Styropor-Platten werden aus Rohstoffen hergestellt, die einen flammhemmenden Zusatz enthalten und bei korrekter Installation ein geringes Brandrisiko darstellen. Polystyrol brennt wie andere organische Baustoffe, wenn es mit einer Flamme in Berührung kommt, erlischt aber von selbst, wenn die Feuerquelle entfernt wird.
Der mit dem Zündpunktdetektor des Typs DW-02 gemessene Wert betrug etwa 360 Celsius. Expandiertes Polystyrol (EPS) entzündet sich bei etwa 800 Grad Fahrenheit (ca. 427 °C) von selbst.
100 mm
20 mm
70 mm
80 mm
80 mm
60 mm
50 mm
120 mm
130 mm
130 mm