245 mm- Stärke (in mm): 245
- Länge (in mm): 2000
- Rd-Wert: 7.65
Bei der Zwischensparrendämmung werden lediglich die Zwischenräume zwischen den Dachsparren mit einer Dämmung ausgestattet. Diese Form der Dachdämmung von innen ermöglicht einen effektiven Schutz vor Wärmeverlust zu einem kostengünstigen Preis. Auch der Arbeitsaufwand ist bei der Zwischensparrendämmung vergleichsweise gering - die Sanierung kann von einem erfahrenen Heimwerker oft selbstständig durchgeführt werden. Bei Der Dämmstoffshop haben Sie die Auswahl zwischen zahlreichen hochwertigen Dämmstoffen, die für die Durchführung einer Zwischensparrendämmung geeignet sind.
Die Zwischensparrendämmung ist eine der beliebtesten Methoden, um ein Steildach von innen zu dämmen. Sie eignet sich besonders gut für den Altbau, den Dachausbau und die nachträgliche Dämmung vom Dachboden. Der große Vorteil: Die Dämmung wird von innen zwischen die Sparren eingebaut. Dachziegel müssen dafür nicht entfernt werden, sodass die Arbeiten meist schneller, günstiger und mit weniger Aufwand möglich sind als bei einer Dachdämmung von außen.
Bei Dämmstoffshop.de finden Sie die passenden Produkte für Ihre Dachdämmung: von Dämmwolle aus Glaswolle und Steinwolle über Dampfbremsfolien bis hin zu Unterspannbahnen, Klimamembranen und passendem Zubehör für luftdichte Anschlüsse. So können Sie alle wichtigen Materialien für Ihr Projekt einfach zusammenstellen.
Bei der Zwischensparrendämmung wird der vorhandene Raum zwischen den Dachsparren vollständig mit Dämmstoff ausgefüllt. Dadurch wird der Wärmeverlust über das Dach deutlich reduziert. Gleichzeitig verbessert sich das Wohnklima im Dachgeschoss: Im Winter bleibt die Wärme länger im Haus, im Sommer heizt sich der Dachraum weniger stark auf.
Diese Art der Dachdämmung von innen ist besonders praktisch, wenn das Dach außen noch in gutem Zustand ist. Sie ist deshalb eine beliebte Lösung für Hausbesitzer, die ihren Dachboden ausbauen, Heizkosten senken oder ein älteres Gebäude energetisch verbessern möchten. Auch für Heimwerker ist diese Dämmmethode interessant, weil flexible Dämmstoffe wie Klemmfilz relativ einfach verarbeitet werden können.
Ein fachgerechter Aufbau ist entscheidend, damit die Zwischensparrendämmung dauerhaft funktioniert. Wichtig ist der Grundsatz: außen möglichst diffusionsoffen, innen luftdicht. So kann Feuchtigkeit kontrolliert entweichen, während warme Raumluft nicht unkontrolliert in die Dämmung eindringt.
Wenn keine geeignete Unterspannbahn vorhanden ist oder das Dach erneuert wird, kann eine passende diffusionsoffene Unterspannbahn eingesetzt werden. Sie schützt die Dämmung auf der kalten Seite vor Feuchtigkeit von außen und unterstützt einen sicheren Dachaufbau. Für den Innenbereich ist die richtige Folie genauso wichtig, denn sie schützt den Dämmstoff vor Feuchtigkeit aus der Raumluft.
Die Dampfbremse ist einer der wichtigsten Bestandteile der Zwischensparrendämmung. Sie wird auf der warmen Raumseite angebracht und verhindert, dass feuchte Innenluft in den Dämmstoff gelangt. Ohne eine korrekt verklebte Dampfbremse kann Kondenswasser entstehen. Das kann zu Schimmel, schlechter Dämmleistung und langfristigen Bauschäden führen.
Für den sicheren Aufbau empfehlen sich eine passende Dampfbremsfolie oder eine Klimamembran. Eine Klimamembran ist besonders interessant bei anspruchsvolleren Dachkonstruktionen, da sie feuchtigkeitsregulierend wirkt. Für das luftdichte Verkleben benötigen Sie außerdem geeignetes Zubehör wie Klebeband, Folienkleber und Dichtkleber. Produkte aus dem Bereich Delta Folien, Klebebänder und Folienkleber sind dafür eine passende Wahl.
Besonders sorgfältig müssen Übergänge, Überlappungen, Anschlüsse an Wände, Pfetten, Dachfenster und Durchdringungen abgedichtet werden. Schon kleine Undichtigkeiten können dazu führen, dass feuchte Luft in die Dämmung gelangt. Deshalb lohnt es sich, bei Folien und Klebebändern nicht zu sparen.
Für die Zwischensparrendämmung werden meist flexible Dämmstoffe verwendet, die sich leicht zwischen die Sparren klemmen lassen. Besonders beliebt ist Klemmfilz, da er einfach zugeschnitten wird und ohne zusätzliche Befestigung zwischen den Sparren hält. Der Dämmstoff sollte etwa ein bis zwei Zentimeter breiter zugeschnitten werden als der Sparrenabstand, damit er lückenlos sitzt.
Mineralwolle, Glaswolle und Steinwolle gehören zu den meistverwendeten Materialien für die Dachdämmung von innen. Sie sind leicht zu verarbeiten, bieten gute Dämmwerte und sind in vielen Stärken erhältlich. Steinwolle überzeugt zusätzlich durch guten Schallschutz und sehr gutes Brandverhalten. Glaswolle ist besonders beliebt, wenn eine leichte und flexible Dämmung für Dachschrägen gesucht wird.
Für viele Projekte im Dachbereich eignen sich flexible Glaswolle-Rollen wie ISOVER Systemroll 700 Klemmfilz oder Knauf Naturoll 032 Glaswolle. Solche Produkte lassen sich gut zwischen die Sparren einpassen und sind in verschiedenen Dämmstärken erhältlich.
Wer besonders ökologisch dämmen möchte, kann Holzfaser als Dämmstoff in Betracht ziehen. Holzfaser bietet guten sommerlichen Hitzeschutz und unterstützt ein angenehmes Raumklima. Mehr Informationen dazu finden Sie im Wissensbereich unter Was ist Holzfaser und welche Vorteile bietet sie?.
Wenn die vorhandene Sparrenhöhe nicht ausreicht, kann eine zusätzliche Dämmschicht unter den Sparren sinnvoll sein. Eine Untersparrendämmung ergänzt die Zwischensparrendämmung und reduziert Wärmebrücken durch die Holzsparren. Für schlanke Aufbauten mit hoher Dämmleistung können auch PIR- oder PU-Dämmplatten interessant sein.
Die passende Dämmstärke hängt vom vorhandenen Sparrenquerschnitt, dem gewünschten Dämmwert und den energetischen Anforderungen ab. In vielen Altbauten sind Sparren nur etwa 120 bis 160 mm tief. Für moderne Anforderungen wird jedoch häufig eine stärkere Dämmung empfohlen. Wenn die Sparren nicht tief genug sind, kann eine Aufdopplung der Sparren oder eine zusätzliche Untersparrendämmung helfen.
Bei einer energetischen Sanierung sollte nicht nur die Dämmstoffdicke betrachtet werden, sondern auch die Wärmeleitgruppe beziehungsweise WLS des Materials. Je niedriger die Wärmeleitfähigkeit, desto besser dämmt das Material bei gleicher Dicke. Deshalb kann ein hochwertiger Dämmstoff bei begrenzter Sparrenhöhe besonders sinnvoll sein.
| Situation | Empfohlene Lösung |
|---|---|
| Altbau mit geringer Sparrenhöhe | Zwischensparrendämmung plus Aufdopplung oder Untersparrendämmung |
| Dachausbau zu Wohnraum | Hochwertiger Klemmfilz mit luftdichter Dampfbremse |
| Ökologische Sanierung | Holzfaser-Dämmung mit passender Folienlösung |
| Maximale Dämmleistung bei wenig Platz | Ergänzende PIR- oder PU-Dämmplatten prüfen |
Im Altbau ist die Zwischensparrendämmung besonders beliebt, weil sie ohne große Arbeiten am Dach von außen umgesetzt werden kann. Vor dem Einbau sollte jedoch geprüft werden, ob Dachstuhl, Unterspannbahn und Holzbauteile trocken und intakt sind. Feuchte Stellen, beschädigte Sparren oder eine fehlende Unterspannbahn sollten vor Beginn der Dämmarbeiten bewertet werden.
Gerade bei älteren Gebäuden ist die Wahl der richtigen Folie wichtig. Eine Dampfbremsfolie darf nicht einfach beliebig eingebaut werden, wenn der bestehende Dachaufbau bereits stark dampfbremsende Schichten enthält. Bei Unsicherheit empfiehlt sich eine fachliche Prüfung des Dachaufbaus. In vielen Fällen ist eine feuchtevariable Klimamembran eine sinnvolle Lösung, weil sie den Feuchtetransport besser regulieren kann.
Die Kosten einer Zwischensparrendämmung hängen vom Dämmstoff, der Dämmstärke, der Dachfläche und dem benötigten Zubehör ab. Wer die Dämmung selbst einbaut, zahlt hauptsächlich Materialkosten. Bei professioneller Ausführung kommen Arbeitskosten hinzu, dafür ist die Sicherheit bei Luftdichtheit und Anschlussdetails höher.
| Ausführung | Typischer Kostenbereich |
|---|---|
| DIY, Materialkosten | ca. 25 bis 45 € pro m² |
| Fachbetrieb inklusive Einbau | ca. 60 bis 130 € pro m² |
| Beispiel 100 m² Dachfläche | ca. 7.000 bis 14.000 € bei professioneller Umsetzung |
Für energetische Sanierungen können Förderungen oder günstige Kredite möglich sein. Informieren Sie sich vor dem Kauf, welche Anforderungen für Ihr Projekt gelten und welche U-Werte erreicht werden müssen. Auch das Zubehör sollte bei der Kostenplanung berücksichtigt werden, denn Dampfbremsfolie, Klebebänder, Dichtkleber und Lattung sind für eine funktionierende Dachdämmung unverzichtbar.
Für eine vollständige Zwischensparrendämmung benötigen Sie nicht nur den Dämmstoff selbst, sondern auch die passende Folie und das richtige Zubehör für luftdichte Anschlüsse. Besonders wichtig ist, dass alle Komponenten zusammenpassen. Dämmstoff, Dampfbremse, Klebeband und Dichtkleber sollten deshalb als System gedacht werden.
Zuerst wird der Abstand zwischen den Sparren gemessen. Anschließend wird der Dämmstoff etwas breiter zugeschnitten, damit er fest zwischen den Sparren klemmt. Der Dämmstoff muss die Sparrenfelder vollständig ausfüllen. Lücken, Fugen und Hohlräume sollten unbedingt vermieden werden, da sie Wärmeverluste verursachen.
Nach dem Einbau der Dämmung wird die Dampfbremse auf der Innenseite befestigt. Die Bahnen sollten ausreichend überlappen und mit geeignetem Klebeband luftdicht verklebt werden. Anschlüsse an Wände, Balken, Fenster und Durchdringungen müssen besonders sorgfältig mit Dichtkleber oder passenden Systemprodukten abgedichtet werden.
Danach kann eine Lattung als Installationsebene montiert werden. Diese Ebene ist praktisch, weil Kabel und Leitungen verlegt werden können, ohne die Dampfbremse unnötig zu durchdringen. Abschließend folgt die Innenverkleidung, zum Beispiel mit Gipskartonplatten oder Holzpaneelen.
Die Dämmleistung hängt stark von der sauberen Verarbeitung ab. Zu schmal zugeschnittener Dämmstoff, offene Fugen oder eine beschädigte Dampfbremse können die Wirkung deutlich verschlechtern. Besonders kritisch sind undichte Anschlüsse an Wänden, Dachfenstern, Pfetten und Durchdringungen.
Auch die falsche Folie kann problematisch sein. Eine Dampfbremsfolie, Dampfsperre, Klimamembran oder Unterspannbahn erfüllt jeweils eine andere Aufgabe. Einen Überblick über die verschiedenen Folientypen finden Sie unter Dämmfolie und Dachfolien.
Die Zwischensparrendämmung ist meist die günstigere und einfachere Lösung, wenn das Dach von innen gedämmt werden soll. Eine Aufsparrendämmung bietet zwar sehr gute Dämmwerte und reduziert Wärmebrücken besonders effektiv, ist aber deutlich aufwendiger, weil die Dachdeckung entfernt werden muss.
Wenn Sie ohnehin eine komplette Dachsanierung planen, kann eine Dämmung von außen sinnvoll sein. Wenn das Dach jedoch intakt ist und Sie den Dachboden von innen ausbauen möchten, ist die Zwischensparrendämmung in vielen Fällen die wirtschaftlichste Wahl. Noch bessere Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn die Dämmung zwischen den Sparren mit einer zusätzlichen Dämmschicht unter den Sparren kombiniert wird.
Mit dem richtigen Dämmstoff, einer sauber verklebten Dampfbremse und passendem Zubehör lässt sich ein Steildach zuverlässig von innen dämmen. Wählen Sie zuerst den passenden Dämmstoff für Ihre Sparrenhöhe, ergänzen Sie anschließend die richtige Folie für den Innenbereich und bestellen Sie das notwendige Zubehör für luftdichte Anschlüsse direkt mit.
Für den Start eignen sich die Kategorien Dämmwolle, Steinwolle, Dampfbremsfolie, Klimamembran und Unterspannbahn. Wenn Ihre Sparrenhöhe nicht ausreicht oder Wärmebrücken zusätzlich reduziert werden sollen, lohnt sich außerdem ein Blick auf die Untersparrendämmung.
Die Zwischensparrendämmung ist eine Methode zur Dachdämmung, bei der das Dämmmaterial zwischen den Sparren eines Steildachs eingebracht wird. Sie wird meist von innen installiert und eignet sich besonders für die nachträgliche Dämmung.
Sie ist sinnvoll, wenn das Dach von innen gedämmt werden soll und die Dacheindeckung intakt ist. Besonders geeignet ist sie bei Dachausbauten oder Sanierungen ohne Neueindeckung.
Typische Materialien sind Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle, Holzfaser, Zellulose oder synthetische Dämmstoffe wie PUR und PIR. Die Wahl hängt von Budget, Dämmleistung und ökologischen Anforderungen ab.
Für gesetzliche Mindestanforderungen sind meist etwa 14 bis 20 cm erforderlich. Für bessere Energieeffizienz oder Förderungen kann eine größere Dämmstärke notwendig sein.
Ja, eine Dampfbremse ist in der Regel notwendig. Sie verhindert, dass feuchte Raumluft in die Dämmung eindringt und dort zu Schimmel oder Bauschäden führt.
Die Kosten liegen häufig zwischen 50 und 120 Euro pro Quadratmeter, abhängig von Material, Dachaufbau und Arbeitsaufwand.
Erfahrene Heimwerker können die Dämmung selbst einbauen. Entscheidend ist jedoch die luftdichte und fachgerechte Ausführung der Dampfbremse.
Das hängt vom Dachaufbau ab. Bei modernen, diffusionsoffenen Unterspannbahnen ist meist keine Hinterlüftung erforderlich. Bei älteren Dächern sollte der Aufbau geprüft werden.
Sie ist vergleichsweise günstig, von innen ausführbar und verbessert den Wärmeschutz deutlich. Außerdem muss die Dacheindeckung in vielen Fällen nicht entfernt werden.
Nachteile sind mögliche Wärmebrücken durch die Sparren, begrenzte Dämmstärke und ein erhöhtes Risiko für Feuchteschäden bei fehlerhafter Ausführung.
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