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Bereits 106.357 Wohnungen wurden mit Dämmstoffshop gedämmt.

Einblasdämmung

Wie funktioniert Einblasdämmung?

Vor Beginn der Dämmarbeiten wird der Hohlraum des Gebäudes darauf getestet, ob er für eine Einblasdämmung geeignet ist. Hierzu sollte der Raum vollständig verschließbar sein, keine wichtigen Zugänge oder Leitungen enthalten. Im Anschluss werden kleine Bohrungen im Fugenmaterial vorgenommen, sodass das eigentliche Mauerwerk nicht beschädigt wird.

Mit einer speziellen Einblasmaschine wird das Dämmmaterial in den Hohlraum befördert. Dies geschieht unter hohem Druck, sodass sich der Dämmstoff im Inneren verdichtet, um einen möglichst hohen Dämmwert zu erzielen. Das lose Granulat wird somit automatisch zu einer kompakten und isolierenden Masse gepresst. Eine Außenfassade wird in der Regel von unten nach oben befüllt, um eine besonders hohe Komprimierung der Dämmung zu erzielen. Die einzelnen Einbohrlöcher können im Anschluss problemlos wieder verschlossen werden, ohne dass optische Rückstände übrig bleiben. 

Wie funktioniert Einblasdämmung?

Was sind die Vorteile einer Einblasdämmung?

Eine Einblasdämmung weist viele Vorteile auf. Der größte ist sicherlich, dass es häufig überhaupt keine andere Alternative zu Ihr gibt. Wer in einem Altbau wohnt oder eine rustikale Aussenwand hat, der möchte diese sicherlich nicht beschädigen, um eine Dämmschicht einzuziehen. Allerdings sind diese Gebäude ebenfalls bekannt dafür, relativ schlecht isoliert zu sein. Wer sein Haus also dämmen möchte, ohne Wände, Böden oder Dächer dafür zu entfernen, dem bleibt häufig lediglich eine Einblasdämmung als Option. Doch darüber hinaus ist eine Einblasdämmung besonders effizient. Da sie sich erst im Inneren des Hohlraums aufbaut, verbrauchen Sie genau so viel Dämmstoff wie benötigt. Das spart Ressourcen und schont gleichzeitig Ihr Portemonnaie. 

Generell gibt es preislich keine vergleichbaren Alternativen zur Einblasdämmung. Da keine Umbau- oder Abrissarbeiten an Ihrem Haus stattfinden müssen und genau die richtige Menge Material verwendet wird, ist eine Einblasdämmung mit Abstand die günstigste Lösung für die Altbausanierung. Im Vergleich zu einer ungedämmten Wand bringt die Einblasdämmung gute Dämm- und Schallschutzwerte mit sich, allerdings wären vorgefertigte Dämmplatten oder Mineralwolle hier noch effektiver. 

Dank der verbesserten Isolation Ihres Hauses verlieren Sie weniger Wärme, was Ihre benötigte Energie deutlich verringert. Das senkt Ihre Heizkosten und kommt der Umwelt zugute, da so weniger Rohstoffe verbraucht werden, um Ihr Haus zu temperieren. Mit der Wahl einer umweltfreundlichen Alternative als Füllmaterial tun Sie auch hier der Umwelt einen Gefallen und verwenden  recyceltes oder ökologisches Material, welches keine zusätzliche Umweltbelastung erzeugt. 

Nachteile der Einblasdämmung

Selbstverständlich bringt eine Einblasdämmung nicht nur Vorteile mit sich. Es gibt auch einige Nachteile, über die Sie sich Gedanken machen sollten, bevor Sie sich für eine Einblasdämmung entscheiden. Der wohl offensichtlichste Nachteil ist, dass Einblasdämmung spezielles Werkzeug sowie Fachkenntnisse benötigt, über die kein Heimwerker verfügt. Hierzu zählen neben der Einblasmaschine auch weiteres Werkzeug wie Bohrmaterial und kleine Kameras, mit denen Sie den Hohlraum vor der Dämmung auf undichte Stellen untersuchen. Die meisten Kunden werden also einen Spezialisten engagieren müssen, der die Arbeiten für Sie übernimmt. Wenn Sie also geplant hatten, die Dämmarbeiten selbst vorzunehmen, um Kosten zu sparen, dann ist eine Einblasdämmung für Sie die falsche Wahl.

Sollte die Dämmung durch Feuchteschäden an Dämmkraft verlieren, dann kann es relativ kostspielig werden, diese zu erneuern. Zunächst muss der betroffene Teil der Dämmung entfernt und anschließend ersetzt werden. 

Nachteile der Einblasdämmung

Bei einer Hohlraumdämmung hinter verschlossener Wand ist das deutlich aufwendiger als eine freiliegende Dämmung. Wenn Ihr Haus häufiger von hoher Luftfeuchtigkeit und Kondensation betroffen ist, dann kann sich dies ebenfalls nachteilig auf Ihre Dämmung auswirken. Ein unbelüfteter Hohlraum mit Feuchtigkeit hat ein besonders großes Schimmelrisiko und wird dadurch zur Schwachstelle Ihrer Dämmung. So verlieren Sie unnötige Energie und verhindern eine maximale Dämmleistung.

Welches Material eignet sich für eine Einblasdämmung?

Beim Dämmstoffshop sind wir überzeugt von den hervorragenden Eigenschaften von EPS. Der Dämmstoff, besser bekannt als Styropor, lässt sich in seiner Granulatform hervorragend als Einblasdämmung verwenden und erzielt ideale Dämmergebnisse für Ihr Wohnhaus. Das Material wird unter hohem Druck in den Hohlraum befördert und verdichtet sich dort von selbst. Es glänzt mit einer hohen Feuchtigkeitsbeständigkeit und ist darüber hinaus mehrfach wiederverwendbar. Das macht es zu einem sehr nachhaltigen und langlebigen Produkt.

EPS ist die ideale Lösung, wenn Ihr Haus über ein zweischaliges Mauerwerk verfügt. Das Material benötigt keinen Kleber, weshalb die Dämmarbeiten besonders schnell und stressfrei verlaufen. Sie sollten sicherstellen, dass der Hohlraum vollständig dicht ist, ansonsten laufen Sie Gefahr, dass der Dämmstoff an ungewollten Stellen austritt. 

Zu den weiteren Optionen zählen Beispielsweise Glaswolle oder Steinwolle, besser bekannt als Mineralwolle. Die Produkte werden in Flockenform in den Hohlraum gesprüht und werden dort verdichtet. Mineralwolle überzeugt vor allem durch seine Feuerfestigkeit und seinen hohen Schallschutz. Wenn Sie Ihr Haus also ebenfalls akustisch dämmen möchten, dann ist Mineralwolle die beste Wahl. Darüber hinaus lässt sich Mineralwolle auch als Ergänzung zur EPS-Dämmung verwenden.

Wer besonders großen Wert auf seinen ökologischen Fußabdruck legt, der wird bei der Einblasdämmung mit Holzfasern fündig. Diese besteht, wie der Name bereits vermuten lässt, aus Holz. Die Fasern werden meist aus aussortiertem und veraltetem Bauholz gewonnen und unterstützen somit eine nachhaltige Konstruktion Ihres Hauses. Da Holzfasern sich bereits im natürlichen Zustand hervorragend miteinander verdichten, wird die Setzung minimiert und nur wenig Klebstoff verhindert. Das minimiert darüber hinaus die benötigte Menge an Dämmstoff. 

Wie wird Einblasdämmung aufgetragen?

Das Füllen eines Hohlraums ist eine spezialisierte Arbeit. Es wird daher empfohlen, nur zertifizierte Unternehmen mit einer solchen Aufgabe zu betrauen. Dies garantiert, dass die Dämmung ordnungsgemäß funktioniert, und nur so können Sie die Zuschüsse für die Dämmung in Anspruch nehmen.

Bei der Dämmung einer Hohlraumwand mit Einblaswolle werden normalerweise die folgenden Schritte ausgeführt:

  • Schritt 1: Inspektion der Hohlraumwand – Sind die Fassade und die Verfugung in gutem Zustand? Ist der Hohlraum mindestens 5 cm breit? Diese Fragen werden u. a. vom Dämmstoffspezialisten vorab beantwortet.
  • Schritt 2: Prüfung der Dichte – Als Nächstes prüft der Dämmstoffspezialist die Dichte der Einblaswolle, indem er sie zunächst in eine Testbox einfüllt. Dies garantiert eine gut gedämmte Hohlraumwand.
  • Schritt 3: Löcher in die Fassade bohren - Nach der Inspektion werden Löcher in die Fassade gebohrt. Es wird ein bestimmtes, der Norm entsprechendes Bohrmuster verwendet.
  • Schritt 4: Füllen des Hohlraums mit Einblaswolle – In diesem Schritt werden die gebohrten Löcher verwendet, um die Einblaswolle in den Hohlraum zu blasen. Hierfür wird eine spezielle Maschine verwendet.
  • Schritt 5: Fertigstellung der Fassade – Zum Schluss werden die Fugen mit Mörtel gefüllt, um die Bohrlöcher zu beseitigen. Die Bohrlöcher sind nach dem Trocknen nicht mehr sichtbar.

Kosten einer Einblasdämmung

Wie teuer die Dämmung Ihres Hauses mit EInblasmethode ist, hängt selbstverständliche von der Art und Größe der Hohlräume ab, die es zu verdichten gilt. Darüber hinaus können in speziellen Sonderfällen auch zusätzliche Kosten anfallen, da die Arbeiten schwerer sind als gewohnt. Grundsätzlich können Sie bei einer Einblasdämmung mit EPS mit einem Preis von 100-120€ pro Kubikmeter rechnen. Alternativen wie Holz- oder Glaswolle sind günstiger, benötigen aber häufig auch mehr Material. Bei der Preisrecherche sollten Sie dringend auf die angegebene Einheit achten. Während bei handelsüblichen Dämmstoffen von Quadratmetern gesprochen wird, ist bei einer Einblasdämmung häufig von Kubikmetern die Rede. Das kommt daher, dass das Material nicht als vorgefertigte Platte oder Rolle geliefert wird und sich so an jede vorgegebene Grundfläche anpassen kann. 

Kosten einer Einblasdämmung

Gibt es finanzielle Förderungen für Einblasdämmungen?

Um Sie beim Energiesparen zu unterstützen, erhalten Sie die Möglichkeit, Ihre Einblasdämmung durch eine staatliche Förderung zu vergünstigten. Hier haben Sie diverse Optionen wie steuerliche Entlastungen von bis zu 7%. Der Förderbetrag gilt bis zu einer Summe von 40.000€. Alternativ können Sie auch einmalige Zuschüsse und Kredit-Förderprogramme beantragen. Diese erhalten Sie beispielsweise bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Um den vollwertigen Zuschuss zu erhalten, ist es besonders wichtig, dass Sie die notwendigen Voraussetzungen erfüllen. Diese müssen bereits vor Baubeginn geklärt sein, da der Kredit nur vor Baustart gewährt werden kann. Da die Voraussetzungen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind, empfehlen wir Ihnen, sich bei der örtlichen Gemeinde zu informieren und rechtzeitig mit der Antragstellung zu beginnen.

Gibt es finanzielle Förderungen für Einblasdämmungen?

Umweltbewusstes Dämmen

Wenn Ihnen die Umwelt am Herzen liegt und Sie auch bei der Isolation Ihres Wohnhauses darauf achten möchten, dann können Sie einige bewusste Entscheidungen treffen, die der Umwelt erheblich zugutekommen. Neben nachhaltigen Materialien wie Holzfaser oder Baumwolle können Sie auch bei der Bauplanung bereits einiges tun. Denken Sie hier beispielsweise an Fledermäuse oder Vögel, die es sich aktuell noch auf Ihrem Dach gemütlich machen.

Wenn Sie Ihre Außenfassade oder Ihr Dach mit Einblasdämmung isolieren, dann können diese den Ort nicht mehr als Brutplatz oder Winterraststelle verwenden. Im schlimmsten Fall werden die Tiere oder Küken im Inneren eingesperrt und können nicht mehr hinaus. Wenn Sie auf das Ökosystem achten möchten, dann empfiehlt es sich, Dämmarbeiten im Sommer durchzuführen. So vermeiden sowohl, dass Vögel im Winter ihr Nest verlieren und schonen die Tiere ebenfalls während der Brutzeit im Frühling. Wenn Sie mehr über naturfreundliches Dämmen erfahren möchten, dann kontaktieren Sie uns jederzeit gerne und lassen Sie sich ausführlich beraten. 

Häufig gestellte Fragen

De Isolatieshop B.V.
03.11.2023